Vor- & Nachbereitung der Reboots-Session

Den letzten Kilometer deiner Laufeinheit sprintest du beinahe, weil du weißt, was deine müden Beine zu Hause erwartet: Eine Massage in deinen Reboots. Diese willst du selbstverständlich innerhalb deines open windows von 30-60 Minuten nach dem Training nutzen, um die effizienteste Regeneration zu erhalten. Es gibt allerdings einige Dinge auf die du vor und nach deiner Reboots-Session achten solltest. In diesem Beitrag klären wir dich über die wichtigsten davon auf.

Pre-Reboots

Eines der ersten Dinge die wir tun, wenn wir nach Hause kommen: Jogginghose anziehen! Nach dem Training hast du vermutlich schon elastisches Material an. Damit kannst du direkt in die Reboots schlüpfen und schon vor der Dusche recovern, um das open window bestmöglich auszureizen. Alternativ kannst du natürlich auch einfach mit blanken Beinen hineinsteigen. Eine Massage in Jeans sollte allerdings vermieden werden, da bei festerem Material Druckstellen entstehen können. Checke vorsichtshalber deine Hosentaschen, falls vorhanden. Sie sollten unbedingt leer sein.

Dein Körper besteht ca. zu 70% aus Wasser. Während deines Trainings hast du davon einiges ausgeschwitzt. Zunächst solltest du also deinen Wasserhaushalt wieder auffüllen, um Krämpfe vorzubeugen.

Wir alle lieben Essen. Ein Snack nach dem Training schadet nie, jedoch solltest du dir vor deiner Reboots-Session nicht den Bauch vollschlagen. Insbesondere die Reboots Recovery Pants reichen je nach Körpergröße bis über den Bauchnabel. Bei vollem Bauch könnte dies etwas unangenehm werden.

Intra-Reboots

Ab in die Reboots! Reißverschluss schließen, Knopf drücken und genießen. Welche Programme du wann einsetzen solltest, erfährst du in diesem Artikel. 

Die optimale Anwendungsdauer der Reboots beträgt zwischen 30-50 Minuten. Dann stagniert die Wirkung. Es steht dir frei sie länger einzusetzen. Sei dir jedoch bewusst: Kompressionsmassagen machen die Muskeln weich. Nutzt du Reboots zu lange - oder sogar mehrmals täglich - nimmst du den Muskeltonus, den deine Muskeln brauchen, um beim Training Leistung zu erbringen. Bei deiner nächsten Sporteinheit könnte sich dies bemerkbar machen.

Post-Reboots

Ahhh, das Gefühl zu Schweben ist doch einfach unvergleichlich. Um die Reboots zu entlüften, einfach den Multistecker aus dem Steuergerät ziehen und mit beiden Händen auf die Luftkammern deiner Recovery Boots oder Pants drücken. Da deine Reboots regelmäßig zum Einsatz kommen, empfehlen wir dir die Manschettenstecker angesteckt zu lassen. Zur Aufbewahrung kannst du die Reboots einfach übereinander legen und sie mit dem angesteckten Schlauchset locker zusammenrollen. 

Steht am nachfolgenden Tag deiner Reboots-Session ein Restday an? Dann solltest du dich im Anschluss an die Regenerationsmassage nicht gleich auf die faule Haut legen. Spazierengehen, im Treppenhaus auf und ab laufen oder was immer dir einfällt - bewege dich danach mindestens zehn Minuten. 

Reboots Tipps: Unsere Top 3 fĂĽr bessere Regeneration

Reboots bietet dir die Grundlage für optimale Regeneration. In Kombination mit Reboots kannst du zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um deine Regeneration zu verbessern und zu beschleunigen. Wir haben dir hier unsere drei Top-Tipps zusammengetragen:

  1. Viele Dinge im Leben sind nicht planbar. Dein Training schon! Passe deine Sporteinheiten also an deinen Alltag an. Auf der Arbeit wirst du diese Woche besonders von einem Projekt gefordert? Ein Umzug in die vierte Etage ohne Aufzug steht an? Solche Situationen fordern deinen Körper physisch und mental heraus und sind keine gute Basis für schweres Training. Die Regeneration verlängert sich in solchen Lebensphasen. Dann gilt es, die sportlichen Leistungen etwas herunterzufahren und ausnahmsweise zu den leichteren Gewichten zu greifen. In der nächsten Woche kannst du wieder Gas geben! 
  2. Auf die mentale Entspannung möchten wir noch einmal gesondert eingehen. Der geistige Zustand hat einen enormen Einfluss auf die Regeneration deines Körpers. Du denkst, du gönnst deinem Körper Ruhe, weil du auf der Couch liegst, gehst aber im Kopf deine To-Do’s für den nächsten Tag durch? Das ist hinderlich für deine Regeneration. Versuche dir bewusst den Kopf frei zu machen, da das zentrale Nervensystem eine große Rolle für deine Workouts und deine Erholung spielt.

    Übrigens: Dieser Tipp lässt sich auch auf deine Reboots-Session anwenden. Nutze die Regenerationsmassage, um für 30-50 Minuten Urlaub mit dem Kopf zu machen! Um in diesen Modus zu kommen, kannst du währenddessen auch meditieren, schlafen oder binaurale Beats hören.
  3. Nichts neues und dennoch underrated: Warm-Up & Cool-Down. Wir alle wissen, dass wir es machen sollten und viele verzichten dennoch darauf. Dabei findet hier bereits die Vorbereitung deiner Regeneration statt. Nimm dir die Zeit, deinen Körper auf das Training vorzubereiten, indem du den Kreislauf langsam ankurbelst. Ganz klassisch stellst du dich dazu 5-10 Minuten bei moderatem Tempo auf’s Laufband - das war’s schon! 

    Gleiches Spiel nach dem Training: Mit einem Cool-Down brichst du das Training nicht abrupt ab, sondern führst deinen Körper langsam wieder in den “Normalbetrieb” zurück. Auch hier reichen 10 Minuten aus, welche sich positiv auf deine Regeneration auswirken. Das liegt daran, dass dein Körper in dieser Zeit bereits mit dem Abbau der Abfallstoffen beginnt, die durch die sportliche Belastung entstanden sind.

Wie du merkst ist die Regeneration eine kleine Wissenschaft für sich. Wichtig ist dein Körperbewusstsein, dann ist es eigentlich ganz einfach. Mache das, was dein Körper dir sagt. Du fühlst dich heute schlapp? Dann ziehe deinen Restday vor. Du hast Schmerzen im Knie? Dann schone es beim Training und deaktiviere die entsprechende Kammer deiner Reboots, um es von der Druckwellenmassage auszuschließen. So findest du deinen eigenen Weg in die optimale Regeneration und schaffst die Basis für sportliche Höchstform.