1. Welchen Sport betreibst du und wie bist du dazu gekommen?
Seit 2023 bin ich im professionellen Straßenradsport aktiv und darf mit meinem belgischen Team Fenix-Deceuninck in der höchsten Kategorie des Rennradsports, der UCI Worldtour, Rennen bestreiten. Davor habe ich meine Laktatsucht in der Leichtathletik ausgelebt, wo ich mich auf den Mittelstreckenlauf (400m, 800m, 1500m) konzentriert habe. Aufgrund einer Achillessehnenverletzung musste ich die Spikes 2022 an den Nagel hängen und habe im Radsport eine neue Leidenschaft gefunden.
2. Was macht deinen Sport besonders?
Ich liebe am Radsport die Kombination aus Genuss und "Schinderei". Die Geschwindigkeit, das Adrenalin, die Teamtaktik und die Fankultur machen die Faszination dieses Sports für mich aus.
3. Was war dein bisher größter sportlicher Erfolg?
Mich nach nur sehr kurzer Zeit im Radsport für die Europameisterschaften und Weltmeisterschaften zu qualifizieren und infolgedessen einen Worldtour-Vertrag zu erhalten, der gleichzeitig den Eintritt in den Profisport bedeutet, sehe ich als den größten Erfolg an. Mit besonderen Emotionen ist auch der Gewinn des nationalen Meistertrikots im Elite-Straßenradrennen 2023 verbunden, der auf zehn Staatsmeistertitel in der Leichtathletik folgte.
4. Wie gehst du mit dem “Loch” nach einem großen Wettkampf um?
Ich erhole mich immer 2 oder 3 Tage nach meinem Wettkampf und trainiere nicht direkt danach. Ich möchte in den folgenden Tagen immer etwas Bewegung (Stretching, kurze Cardio-Einheit, schneller Lauf), um nach meinem Wettkampf nicht inaktiv zu bleiben.
5. Was ist dein Hobby abseits des Sports?
Bergsport (im Winter auf den Tourenski und im Sommer in Wanderschuhen).
6. Was motiviert dich, jeden Tag aufzustehen?
Da meine Ingenieurkurse viel Zeit in der Woche in Anspruch nehmen, denke ich an die anderen Fahrer, die die ganze Woche über trainieren. Da ich weniger Zeit für das Training habe, muss ich aktiv sein und mich im Fitnessstudio oder beim Training selbst übertreffen.