Austausch im Praxisbüro zur Planung neuer Recovery-Zusatzangebote

Zusatzeinnahmen durch Recovery-Angebote in der Praxis

Magdalena Bürk

Niedrige GKV-Sätze und steigender Kostendruck machen es für viele Physiopraxen zunehmend wichtig, zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen. Recovery-Angebote wie Kompressionsmassage oder Kälteanwendungen bieten hier eine naheliegende Möglichkeit.

Dieser Artikel zeigt, wie sich Recovery-Angebote wirtschaftlich in die Praxis integrieren lassen und worauf es dabei ankommt.

Warum Recovery-Angebote für Physiopraxen wirtschaftlich interessant sind

Recovery-Angebote laufen weitgehend selbstständig, ohne dass Therapeut:innen die ganze Zeit gebunden sind. Das macht sie zu einer besonders effizienten Ergänzung zum bestehenden Praxisangebot.

Gleichzeitig sind sie unabhängig von GKV-Abrechnung. Praxen können sie frei als Selbstzahlerleistung anbieten und selbst kalkulieren.

Wie viel lässt sich mit Recovery-Angeboten verdienen?

Eine durchschnittliche Recovery-Session von etwa 30 Minuten lässt sich für rund 30 bis 60 Euro anbieten. Bei mehreren Anwendungen pro Tag summiert sich das über die Woche zu einem spürbaren Zusatzumsatz.

Über 10er-Karten oder Paketangebote lässt sich das Modell zusätzlich vereinfachen. Patient:innen zahlen im Voraus, die Praxis kann planbarer kalkulieren.

Neues Angebot schaffen

Moderne Recovery mit sichtbarem Mehrwert.

Zeit sparen

Läuft parallel zum Praxisalltag – Reboots arbeitet, du betreust weiter.

Bessere Betreuung

Premium Regeneration ohne Mehraufwand im Praxisalltag.

WOHLBEFINDEN FÖRDERN

Recovery hilft Patient:innen, ihrem Körper bewusst etwas Gutes zu tun.

Mehr Recovery

Mehr Praxispotenzial

Nicht jede Recovery-Technologie passt gleichermaßen gut in den Praxisalltag. Drei Bereiche haben sich dabei besonders bewährt.

Welche Recovery-Angebote eignen sich für die Praxis?

  • Neues Angebot mit sichtbarem Mehrwert schaffen

    Recovery-Technologie hebt das eigene Angebot sichtbar von anderen Praxen ab. Für Patient:innen entsteht ein moderner Zusatznutzen, der über die klassische Behandlung hinausgeht.

  • Parallel zum Praxisalltag laufen lassen

    Der wirtschaftliche Vorteil liegt vor allem in der Parallelität. Die Geräte arbeiten selbstständig, während Therapeut:innen weiter betreuen oder behandeln.

  • Vermietung und Verkauf als zusätzliches Potenzial

    Über die reine Anwendung in der Praxis hinaus lassen sich Geräte auch an Patient:innen vermieten oder verkaufen. Das schafft ein zusätzliches Umsatzpotenzial, ohne den Praxisbetrieb zu belasten.

Einstieg in Recovery-Angebote: Worauf Praxen achten sollten

Wer erstmals in Recovery-Angebote einsteigt, steht oft vor der Frage, womit man am besten anfängt. Ein paar Kriterien helfen bei der Entscheidung.

Wichtig ist die Balance zwischen Investition und Praxisgröße. Kleinere Praxen starten meist mit einem einzelnen Gerät, größere Standorte setzen häufig auf umfangreichere Teststation-Pakete inklusive Marketingmaterial.

Auch das Abrechnungsmodell sollte von Anfang an klar sein. 10er-Karten und Paketangebote haben sich als einfaches und planbares System bewährt.

Genauso relevant ist der Aufwand im laufenden Betrieb. Geräte ohne besondere Wartungsintervalle und mit geringem Stromverbrauch lassen sich unkompliziert in den Alltag integrieren.

Häufig gestellte Fragen zu Recovery-Angeboten in der Praxis

Wie viel lässt sich mit Recovery-Angeboten in der Praxis verdienen?

Eine 30-minütige Anwendung lässt sich durchschnittlich für 30 bis 60 Euro anbieten. Über 10er-Karten oder Paketangebote lässt sich das Modell zusätzlich in das bestehende Praxisangebot integrieren.

Brauche ich eine besondere Genehmigung für Recovery-Angebote?

Für Kompressionsmassage-Geräte ist in der Regel keine besondere Genehmigungspflicht notwendig. Bei medizinisch zertifizierten Geräten lohnt sich vorab ein Blick auf die jeweilige Zweckbestimmung.

Kann ich Recovery-Geräte auch an Patient:innen vermieten?

Ja, bereits gekaufte Geräte lassen sich zusätzlich an Patient:innen vermieten. Das schafft ein weiteres Umsatzpotenzial neben der Anwendung in der Praxis

Wie hoch ist der laufende Aufwand für Recovery-Geräte?

Der Stromverbrauch liegt meist im niedrigen Bereich, besondere Wartungsintervalle fallen in der Regel nicht an. Das macht den laufenden Betrieb unkompliziert planbar.

Fazit

Recovery-Angebote können Physiopraxen eine planbare Möglichkeit bieten, Zusatzeinnahmen unabhängig von GKV-Sätzen zu erschließen. Kompressionsmassage, Kälte- und Wärmetherapie lassen sich dabei gut parallel zum bestehenden Praxisalltag einsetzen.

Wer auf ein einfaches Abrechnungsmodell und geringen laufenden Aufwand achtet, kann Recovery unkompliziert in die eigene Praxis integrieren.

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Der Reboots Go X wurde mit dem ISPO Award 2024 für herausragende Innovation ausgezeichnet.

Eine unabhängige Studie bestätigt zudem die positive Wirkung von Reboots auf die neuromuskuläre Regeneration.

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